Sonntag, 31. Mai 2015

Wer benötigt schon eine Muckibude?!

Wir haben wieder einmal ein Arbeitswochenende hinter uns.
Nachdem Rafael sich in den vergangenen Wochen mit Bewässerungssystemen von Gardena beschäftigt hat, haben wir diesen Samstag endlich auf beiden Seiten Randsteine setzen und einige andere Dinge machen lassen.

Am Besten der Reihe nach :)

Den Tag starteten wir mit den Randsteinen, insgesamt sollten es etwa 35 Meter werden...
Wir haben die Randsteine jeweils 50cm von jeder Grenze entfernt setzen lassen, da die Nachbarn auf der jeweils anderen Seite der Grenze das Gleiche gemacht haben bzw. machen werden. Direkt auf der Grenze werden wir dann eine Hecke setzen - auf der einen Seite in nächster Zeit, auf der Anderen dauert es leider noch bis mindestens Herbst.
Zur Straße hin geht der Randstein auf Haushöhe quer durch, da wir einen Höhenversatz von etwa einer Stufe im Grundstück haben, den wir dort so abfangen.

Randsteine werden gesetzt
Schnurgerade (im Gegensatz zum Zaun) :)
Neben den Randsteinen haben wir als Notlösung eine Drainage längs der Terrasse verlegen lassen. Grundsätzlich versickert das komplette Regenwasser auf unserem Grundstück. Für den Fall, dass der Boden dies irgendwann bei erheblichen Sturmfluten möglicherweise einmal nicht mehr leisten kann, retten die kokosummantelten Drainagerohre unsere Terrasse und damit auch unser Haus vor dem "absaufen".
Der Anschluss an die Entwässerung erfolgt in der Terrassenecke, natürlich haben die Rohe alle ein Gefälle dorthin, sonst würde es keinen Sinn machen. Zudem wurden die Rohre in Splitt eingebettet, damit eine Nutzbarkeit langfristig gesichert wird und nicht nach kürzester Zeit Mutterboden die Öffnungen im Rohr verstopft.

Vorarbeiten Drainagerohre
Unten das Rohr, mittig schon wieder geschlossen, oben im Splittbett
Während die Jungs vom Traumgarten mit ihren Arbeiten beschäftigt waren, hat Rafael mit der Motorhacke den Boden bearbeitet. Keine leichte Arbeit, insbesondere da wir nicht nur Wurzeln, sondern halbe Bäume aus dem Boden holen mussten.
Ich habe den von ihm durchgehäckselten Boden im Anschluss mit der Harke bearbeitet, um Steine und verbliebene Lehmbrocken etc. rauszuholen. Weitestgehend haben wir auch schon alles gerade gezogen, einige Stellen müssen aber noch mit Schaufel und Schubkarre aufgefüllt werden.

Fertig gehäckselter und geharkter Bereich
Frisch gehäckselt, hinten die Jungs bei den Arbeiten für unsere Mauer
Im hinterem Bereich vor dem Erdhügel wurde ausgeschachtet und geschottert, damit unsere Mauer auf einem vernünftigen Fundament steht und so lange wir möglich stabil und gerade steht.
Im Hügel werden sich zudem die Rohre für die Bewässerung unseres Gartens befinden. Hierzu hat Rafael ebenfalls gestern parallel zu den übrigen Arbeiten, logischerweise allerdings nach dem häckseln, bereits die sog. Viereckregner eingebaut und die Wasserleitungen verlegt.
Hierbei sollte man darauf achten, dass man ausreichend Druck auf der Wasserleitung braucht; es ist mehr als ärgerlich wenn man erst alles einbaut, und dann im Anschluss merkt, dass ggf. der Druck für einen problemlosen Betrieb gar nicht ausreicht.

Wasserrohrgraben
Viereckregner mit zugehörigem Rohr
Fertig verbauter Regner
Das Ergebnis eines 14-Stunden-Tages:


Die logische Schlussfolgerung für unseren Sonntag: Nur keine Müdigkeit zeigen!
Das "Fundament" unserer Mauer war immerhin da, eine halbe Tonne Splitt zum ausgleichen ebenfalls, also volle Kraft voraus!

Die Aufgabe grob umrissen: 82 Granit-Palisaden-Steine (à 100kg) von vor dem Haus nach ganz hinten schaffen und dort im Halbverband eine Mauer darauf legen.
Aufgrund des hohen Gewichtes der Steine verzichten wir auf Mörtel zwischen den Steinen. Nach hinten bauen wir ein leichtes Gefälle (ca. 1%) ein, damit die Steine gegen die Erde drücken und nicht nach vorne kommen.
Um die Steine sauber zu halten haben wir uns dazu entschlossen, von hinten zwischen Mutterboden und Mauer eine Noppenbahn zu legen.

4 Paletten Palisaden aus Granit
Der Anfang ist gemacht!
Tagesziel erreicht!
Am Ende des Sonntags steht fast die halbe Mauer, dass wir so viel in so kurzer Zeit schaffen, haben wir nicht erwartet.
Die Steine haben wir zunächst mit der Schubkarre nach hinten gebracht, sind aber nach kürzester Zeit auf eine Sackkarre umgestiegen, da die Schubkarre (das billigste Modell aus dem Baumarkt) zwar bislang alles mitgemacht hat, aber heute bedrohliche Geräusche von sich gab. War so aber auch rückenfreundlicher war unser Eindruck. Alles andere was mit den Steinen zu tun hatte war jedoch fern ab von rückenfreundlich. Die Dinger sind wirklich schwer!
Wir haben heute zu zweit 29 Steine nach hinten gebracht, das sind 2.900kg, also knapp 3 Tonnen.

Was wir im Übrigen auch heute bekommen haben, war unsere gesetzlich vorgeschriebene Dichtheitsüberprüfung der Schmutzwasserleitung. Wir hatten den Punkt irgendwie verschwitzt, sodass wir das kurzfristig noch nachgeholt haben.
Falls jemand die Prüfung noch vor sich hat: Es macht Sinn, vorher bei der Bauaufsicht nachzufragen, wie sie es denn gerne hätten. Manche Kommunen bestehen wohl auf Bilder (eines Kamerawagens), andere (wie glücklicherweise auch Waltrop) brauchen das nicht unbedingt. Der Unterschied liegt bei locker 1.000€, man sollte also nicht (sicher ist sicher) sofort das volle Paket buchen, sondern vorher fragen. Auch ist die herkömmliche Prüfung rausgeschmissenes Geld, wenn man doch noch einmal den Kamerawagen durchjagen muss!

Die nächste Entscheidung bei uns steht übrigens auch bevor: Rollrasen oder selber einsähen!
Die Nachbarn, die bislang eingesäht haben, weisen solche Mengen an Unkraut auf, dass wir momentan eher zum Rollrasen tendieren. Schauen wir mal, wo der Weg uns hinführt :)

Sonntag, 3. Mai 2015

Man kann ihn schon fast Garten nennen!

Nach einiger Abstinenz nun endlich wieder ein Bericht von uns.
Wir waren SEHR fleissig in der letzten Zeit, insbesondere an den Wochenenden, und haben gewaltige Fortschritte hinter und neben dem Haus vollbracht.

Fangen wir vorne an: Wir haben eine Terrasse :)
Ich vermute, dass Prozedere bei der Anlage einer Terrasse kennt (mehr oder minder) jeder, sodass ich hierauf nicht in epischer Breite eingehen möchte. Wir haben noch einmal besonderen Wert auf die Abdichtung im Bereich der Fenster gelegt, und diese daher zusätzlich zu der bisherigen Schicht flüssiger Abdichtung noch mit Bitumen-Alu-Abdichtband abgeklebt.

Bitumen-Abdichtband an den Terrassenfenstern
Da der Bereich hinter dem Haus bereits zu Beginn unseres Hausbaus geschottert wurde, mussten wir hier nur etwas abziehen und alles begradigen.
Dann ging es schon an die Splittschicht und die Terrassenplatten konnten gelegt werden.

Begradigen...
Splitt aufbringen...
Platten legen (ordentlich mit Abstandhaltern)...
Maßanfertigung für die Regenrinnen
Grillplatz und Kaminholzlagerstätte
In dem Zug haben wir auch direkt den Spritzschutz auf der westlichen Hausseite angelegt, da es sich anbot. Da das Grundstück zur Straße hin abfällt, haben wir uns entschieden vorne eine Stufe zu integrieren, um neben dem Haus auf einer Höhe bleiben zu können. Alternativ hätten Spritzschutz und Rasen nach vorne hin abfallen müssen, insgesamt etwa 20 cm. Dem haben wir nun eine Stufe vorgezogen (die wir aber noch nicht gesetzt haben), weil es für uns ein stimmigeres Bild ist.

Spritzschutz mit restlichem Splitt aufgefüllt
Vergangenes Wochenende (und Teile unserer Abende unter der Woche) haben wir damit verbracht, den neben dem Haus verteilten Schotter zu entfernen. Er war dorthin gelangt, als unsere Baufirma vor dem Haus und der Garage erneut Schotter aufbrachte, nachdem für die Entwässerung ein Lehmschlachtfeld eröffnet wurde. Damals war wohl Schotter übrig gewesen, der einfach neben dem Haus verteilt wurde.

An diesem Wochenende haben wir dann erneut bei Lars einen Bagger gemietet. Rafael ist nunmehr unter die Baggerfahrer gegangen. Dafür, dass er noch nie zuvor in einem Bagger gesessen hat, kann sich das Ergebnis meines Erachtens mehr als sehen lassen!
Wir haben das Grundstück von der Terrasse nach hinten raus im Rahmen der Möglichkeiten soweit begradigt. Wir haben Rasenkantenstücke und Lehm aussortiert, Steine zusammengeharkt und Äste ausgegraben was das Zeug hält.
Insgesamt haben wir so drei Container Erde und Lehm abfahren lassen, kein sonderlich günstiges Vergnügen... Was tut man nicht alles für einen schönen Garten?! Wenigstens sind die Nachbarn gerade auch zugange, sodass der Container problemlos bei diesen abgestellt werden konnte (neben dem Haus war leider zu schmal...).

Seitenbereich, schon weitestgehend aufgefüllt
Zwischenstand im Chaos...
Zwischenstand
Endergebnis: Kann sich sehen lassen! (Links übrigens ein Rohr für die Bewässerung, rechts das Erdkabel für Strom)
Endergebnis: Auf beiden Seiten respektabel ;)
Einen Endgegner fanden wir auch noch, als wir einen wirklich riesigen Betonklotz mit einem Durchmesser von über einem Meter und bis zu 40 cm Tiefe fanden!
Offenbar hat vor einigen Jahren mal jemand Unmengen an Beton übrig gehabt (also ein kleiner Betonmischer kann das nicht gewesen sein) und einfach in die grüne Wiese gekippt...
Glücklicherweise hatte ein Bekannter einen Presslufthammer, sodass es zwar mehrerer Männer bedurfte um das Biest schlussendlich klein zu kriegen, aber am Ende gingen wir als Sieger aus diesem Kampf!

Zum Glück nur Beton...
Deleted!!! ^^
Als nächstes werden wir den Boden mit einer Hacke bearbeiten, alles auf eine Höhe bringen und dann walzen, sodass Rasen gesäht werden kann.
Für den Wall hinten müssen wir uns für eine Mauervariante entscheiden, zudem müssen zu den Nachbarn hin noch Randsteine gesetzt werden. Weiterhin also eine Menge zu tun, aber wo ein Wille ist....!

Vieles wird allerdings auch erst möglich, weil wir wirklich tolle Nachbarn haben. Jeder hilft dem anderen wo nötig, sodass alle Lagen bewältigt werden können. Einzige Voraussetzung zur Teilhabe: Kaltes Bier im Kühlschrank :)

Montag, 13. April 2015

Garten auf dem Vormarsch!

Nach etwas Ruhe schaffe ich es nun endlich, wieder von unserem Vorankommen zu berichten.
Die letzten Wochenenden waren zugegebenermaßen wirklich hart, wir haben uns kaum Ruhe gegönnt sondern weiterhin voll angegriffen!


Im ersten Anlauf haben wir im Spitzboden endlich den Drempel gespachtelt, alles abschließend geschliffen und dann mit dem Streichen begonnen. Leider ist noch nicht alles komplett fertig, weil uns beim zweiten Anstrich auf den letzten Metern die Farbe ausgegangen ist. Die Rigips-Platten ziehen doch erheblich mehr Farbe, als es die normalen Wände bzw. die Fermacell-Platten getan haben, sodass unsere Berechnung absolut nicht aufgegangen ist (wir dachten da bleibt noch Farbe für die Garage übrig…).

Der zweite Anstrich fehlt noch
Neue Farbe habe ich in der vergangenen Woche allerdings schon besorgt, wir können also den Anstrich oben zeitnah abschließen. Acryl habe ich dabei auch direkt mitgebracht, sodass die Anschlüsse der Abschlussleisten der beiden Treppen auch gemacht werden können. Dürfte eine ziemliche Fummelei werden, aber dann kann dieser Punkt auch von der Liste der noch offenen Arbeiten gestrichen werden.

Zwischendurch haben wir dann noch zwei Kommoden besorgt, um Ordnung in HWR und HAR zu schaffen. Diese sind aufgebaut und bringen das Chaos in die gewünschte Form.

Viel Flucherei und einige (natürlich lieb gemeinte) Beschimpfungen habe ich mir von Rafael eingefangen, als er am Freitag unsere endlich vorhandene Klingel samt Schild neben der Haustür angebracht hat. Da ich mich daran aber schon gewöhnt habe, halb so wild. Leider funktioniert der LED-Kreis um den Klingelknopf nicht, sodass hier noch einmal ausgetauscht werden muss – der Verkäufer hat diesen bereits am Samstag auf die Reise geschickt.

Am Samstag dann die größte Aktion für dieses Wochenende. Eigentlich wollten wir gerade los einige Besorgungen machen, als der Nachbar Bescheid gab, dass in nur 30 Minuten der Trecker kommt um unseren Erdberg in deren Garten zu schaffen. Das haben wir uns natürlich nicht zwei Mal sagen lassen und uns sofort in Montur geworfen. In nur gut 3,5 Stunden hat Matthias (der Freund der Nachbarstochter) eine unfassbare Menge an Mutterboden bei uns runtergeholt und auf dem Nachbargrundstück verteilt. Auch bei uns hat er schon einige Schaufeln für das spätere Hochbeet am hinteren Ende des Grundstückes platziert.

Nach den ersten drei Schaufeln Erde...
Nach 3,5 Stunden....
Beachvolleyballfeld.... Falscher Belag ;)
Das Ergebnis ist wirklich… anders! Ohne diesen Hügel sieht das Grundstück komplett verändert aus, vor Allem irgendwie größer! Erschreckend ist, wieviel unseres Gartens wir der heimischen Fledermaus widmen müssen… 60 m² am hinteren Ende nur für die Bepflanzung mit heimischen Gewächsen, damit Batman auf der Durchreise rasten kann. Immerhin: Sollte uns jemals ein Tierschützer wegen was auch immer beschimpfen wollen: wir gehen als Retter der Waltroper Fledermaus für die nächsten Jahrzehnte als Heilige durch und sind somit unantastbar!!!

Ebenfalls am Wochenende war unser Kumpel Fatih vom Traumgarten da. Ohne ihn würde das mit der Terrasse wohl nichts, aber er weiß was er tut und verlegt vor Allem öfters mal eine Terrasse als unsereiner ;) Mit ihm sind wir noch einmal durchgegangen was wir  uns so vorstellen und er sagte seine Hilfe zu. Jetzt kann es draussen also auch so richtig losgehen!

Um Platz für eine Terrasse zu schaffen hat Rafael daher schon den bislang noch hinter dem Haus gebunkerten Klinker nach vorne geschafft. Hiervon soll später noch das Mülltonnenhäuschen gebaut werden, sodass wir den Klinker durchaus noch benötigen…. Da wir inzwischen aber (endlich) stolze Besitzer einen eigenen Schubkarre sind, war das alles halb so wild. Ich hab aber auch leicht reden, ich musste glücklicherweise nicht mit anpacken, und schwer waren die Steine mit Sicherheit!

Ebenfalls ein guter Kumpel ist Lars, der uns heute einen seiner Bagger zur Verfügung stellt, um den Terrassenbereich für die Verlegung vorzubereiten. Hier können wir allen im Umkreis, die die eine oder andere Maschine für die Gestaltung oder weitere Bearbeitung des Gartens benötigen, einen Blick auf den Fuhrpark von Lars empfehlen. Die Preise sind absolut ok (Waltroper Vermieter sind erheblich teurer!) und Lars pflegt und wartet seine Maschinen regelmäßig. Weitere Infos finden sich unter www.mietenleihen.de (Man möge mir die Schleichwerbung verzeihen, aber hier ist sie definitiv gerechtfertigt.


Wenn alles klappt werden wir bis zum kommenden Wochenende schon eine fertige und somit nutzbare Terrasse haben; über die Verlegung gibt’s natürlich den gewohnten Eintrag. Momentan versuchen wir noch unsere Vorfreude zurück zu halten, falls es nicht ganz klappen sollte zeitlich, aber allein der Gedanke ist schon echt fantastisch. Insbesondere, wenn man auf den Wetterbericht schaut….

Montag, 23. März 2015

Letzte Restarbeiten und endlich eine Ankleide!

Das Ende der vergangenen Woche war anstrengend aber ergebnisreich!

Das Spitzbodenproblem ist endlich behoben! Rafael musste voll mit anpacken, aber das Ergebnis ist es wert!
Im Vorfeld hatte Rafael am vergangenen Wochenende schon in mühsamer Kleinarbeit den komplett gebauten und gespachtelten Drempel im Spitzboden entfernt.

Ursprungszustand nach Entfernen des Drempels: Dampfbremse auf Boden befestigt
Auch hinter dem Treppenhaus wurde ausgebessert, ganz oder gar nicht!
Am Donnerstag wurden dann zunächst die auf dem Boden verlegten OSB-Platten in der Mitte längs halbiert, sodass nur soviel wie nötig angehoben werden musste. Zudem: je weniger man anhebt, desto weniger kann kaputt gehen und muss unter Umständen ersetzt werden!

Boden nach Öffnen des OSB-Belages
Im nächsten Schritt wurde die darunter befindliche Dämmwolle durchtrennt und unter die Pfette geschoben.

Unten sieht man durch die Folie schön den Balken, welcher als Auflagefläche für den Klebestreifen diente
Im Anschluss konnte dann die obere Dampfbremse mit der unteren durch ein zusätzliches Stück Folie verbunden werden. Dies ging glücklicherweise einfacher als erwartet: Wir sind ursprünglich davon ausgegangen, dass auf der unteren Dampfbremse mühsam mit Flüssigkleber gearbeitet werden muss, um diese nicht aus der Klammerung zu ziehen und damit Undichtigkeiten zu produzieren. Nach Öffnen des Bodens konnten wir jedoch feststellen, dass genau an der benötigten Stelle unterhalb der Kehlbalken ein weiterer Balken fast parallel zur oben aufliegenden Pfette verläuft. Das neue Stück Dampfbremse konnte daher ebenfalls mit Klebeband unten befestigt werden: Weniger Sauerei und schnelleres Arbeiten!

Neue Dampfbremsenstücke, passend mit etwas Spiel zugeschnitten zunächst oben befestigt
Auch seitlich und unten luftdicht verklebt
Nachdem die Folienstücke alle eingefügt und luftdicht verklebt wurden, konnten die entstandenen Hohlräume mit etwas neuer Dämmwolle aufgefüllt werden.
Hierbei haben wir natürlich darauf geachtet, die Folie nicht auf Spannung zu verkleben. Holz arbeitet bekanntlich und mit Spannung auf der Folie hätte dies irgendwann vielleicht zu Rissen in dieser führen können. Besser direkt alles berücksichtigen, und dicht ist die Folie schließlich auch, wenn sie etwas lockerer sitzt.

In den Randbereichen, also da wo an den Giebelseiten Entlüftungsrohre nach oben laufen oder aber Kabel hoch geführt wurden, wurde je nach Bedarf umfangreicher geklebt oder aber ausgeschäumt.

Frisch aufgefüllte Zwischenräume
Im Anschluss mussten "nur noch" die Platten wieder drauf genagelt werden, und das war es eigentlich schon.
Klingt jetzt einfacher als es war, zumal jeder Zwischenraum zwischen den einzelnen Kehlbalken dieser Behandlung bedurfte. Mit einem Tag war es daher nicht getan.

Nachdem die Arbeiter fertig waren hat Rafael allerdings, während ich mich der Aufräumarbeit hingab, direkt auch wieder neue Drempel angebracht. Das war dieses Mal um einiges komplizierter als bei der ursprünglichen Arbeit, das das zum Spachteln von uns verwendete Uniflott derart hart geworden ist, dass die Fugen nicht einmal mit roher Gewalt "rauszuprügeln" sind! Wir wollten natürlich auch nichts neu beschädigen.

Am Freitag waren dann auch die Fensterbauer für die Richtung der Hautür und den Austausch der verkratzten Glasscheiben da.
Die Fenster wurden ordnungsgemäß getauscht, hiermit sind wir sehr zufrieden.
Die Haustür musste oben und zur Küche hin komplett aus dem Putz gebrochen werden. Das Ergebnis ist auch hier mehr als überzeugend! Auf den ersten Blick scheint die Tür jetzt vernünftig dicht zu sein. Sie lässt sich nun auch so unfassbar leicht verschließen.... Das kannten wir so bisher nicht!

Tag der offenen Tür...
Aufgestemmte Seitenwände
Bereich über der Tür
Was uns unfassbar verärgert ist der Umstand, dass unsere Tür bei den Arbeiten einen 2,5 cm langen, tiefen Kratzer im unteren Bereich abbekommen hat. Das wäre an sich unschön, aber mit einer Betriebshaftpflicht sicherlich machbar, und wir sind auch keine Unmenschen. Was uns aufregt ist eher die Tatsache, dass wir die Macke erst am späten Nachmittag selber finden mussten, weil sie einfach mit weißer Farbe versucht wurde zu vertuschen, statt uns etwas zu sagen!

Da versorgen wir die Arbeiter den halben Tag lang, bringen Kaffee und machen und tun, und dann so eine Nummer?! Was ist das für ein Verhalten?! Wir sind unfassbar stinkig und warten jetzt auf eine Reaktion! So lassen wir das allerdings nicht auf uns sitzen! Natürlich haben wir die Fensterbauerfirma sofort kontaktiert, ebenso die Baufirma. Nicht dass die Fensterbauer den Schaden noch den anderen Handwerkern in die Schuhe schieben wollen.

Von diesem Negativausreisser aber wieder zu positiven Nachrichten! :)
Der heutige Montag stand ganz im Zeichen der Arbeit am Haus!
Am Vormittag war ein Techniker unseres Heizungsherstellers hier, und zwar ganze 3 Stunden! Das Ergebnis ist hoffentlich von Dauer: Die Heizung ist nahezu unhörbar! Zudem war er so freundlich uns ein Software-Update aufzuspielen (das wiederum macht Rafael glücklich ;) ).
Das "kleine" schwarze Ding in der Mitte ist der Kompressor, der für die störenden Rotationsgeräusche sorgte und uns ein warmes Haus inkl. warmer Duschen verschafft :)
Und noch jemand war heute endlich da: Zurbrüggen mit unserer Ankleide!
Der erste Schreck: Die Eckstollen fehlen! Nach Sucherei und Telefoniererei dann Entwarnung: Die Männer hatten die Päckchen zusammen mit dem mit den Kleiderstangen zur Seite geräumt. Merke: Gleiche Größe bedeutet nicht gleich gleicher Inhalt! Gut, dass ich die Päckchen noch einmal durchgegangen bin! ^^
Der zweite Schreck: Ein Metalleinsatz im Boden des Schrankes wurde vom Werk vergessen einzusetzen, Ersatzteile liegen nicht bei!
Nach ein wenig Motivation meinerseits doch bitte zu telefonieren um ein Ersatzteil von Zurbrüggen zu bekommen, klappte auch das, und der Kundendienst brachte das benötigte Ersatzteil (und bekam dafür einen Latte Macchiato von mir).
Das Ergebnis ist genau das was wir wollten: endlich eine Ankleide, endlich keine Kleidung mehr in provisorischen Schränken, Kisten und auf Kleiderstangen!!!!

Endlich ist sie da!
Ein kleines "Allerdings" gibt es aber natürlich auch dieses Mal: 3 Böden fehlten, sodass diese noch geliefert und eingebaut werden müssen. Da die beleuchtete Glasplatte für die Kommode ohnehin nachgeliefert werden muss, lohnt sich die Anfahrt dann wenigstens :)

Darüber hinaus sind die Abstände der Kleiderstangen, dadurch bedingt, dass die Halterungen für die Böden viel mehr Platz beanspruchen als gedacht, zu kurz geraten. Rafaels Hemden liegen auf den darunter liegenden Böden auf.
Hier müssen wir mal schauen, ob wir alles etwas höher setzen, oder einfach den betreffenden Boden raus nehmen.

Jetzt geht es erst einmal ans Einräumen. ENDLICH! :)))

Dienstag, 17. März 2015

Es scheint, es wird....

...ob es tatsächlich wird, warten wir erst einmal noch ab!

Ab Donnerstag wird nun der Spitzboden angegangen. Rafael wird komplett mit anpacken. So wissen wir zu 100% wie und was gemacht wird, und er kann sich einbringen.

Eigentlich sollte parallel der Fensterbauer kommen, um die bereits seit knapp zwei Wochen lagernden Fenster einzubauen und die Haustür zu richten. Eigentlich... Gerade bekam ich eine Nachricht via Whatsapp (ich stehe ja mehr auf Anrufe oder zumindest Emails), ob es nicht morgen früh geht - Ende der Woche würde dort (doch) nicht passen.
Wie auch immer das im Fensterbauergewerbe so läuft, ich kann nicht abends um 18 Uhr entscheiden, dass ich morgen frei brauche (Notlagen mal ausgenommen).
Da ich auf den Hinweis, dass wir morgen beide arbeiten müssen, keine Antwort bekommen habe, lassen wir uns mal überraschen wann jemand kommt.
Ich vermute ja, dass Donnerstag/ Freitag doch klappt ^^

Ebenfalls Richtung Ende der Woche soll vom Heizungshersteller jemand kommen, um das elendige Gebrumme endlich zu beheben. Das macht einen langsam aber sicher schon mürbe!
Der Heizungsinstallateur hat zumindest mitgeteilt, dass vom Hersteller jemand anruft um einen Termin auszumachen; wir werden sehen, ob und wenn wann jemand anruft ;)

Unsere kleine Zurbrüggen-Geschichte ist zwischenzeitlich auch weiter fortgeschritten!
Nachdem zunächst der zuständige Bereichsleiter sich bei uns meldete und Hilfe sowie sehr kurzfristige Rückmeldungen zusagte, passierte wie immer... nichts!
Am vergangenen Freitag hatte ich dann die Faxen dicke und rief wieder bei Zurbrüggen an. Ergebnis: Lieferung in der 47. KW. Das bedeutet: Keine Spur von anmahnen oder beschleunigen erkennbar, wohl eher stumpf neu bestellt und keine Rücksicht auf den geprellten Kunden.

Am Wochenende habe ich dann die AEG-erprobte Taktik angewandt und neben der üblichen Service-Mail-Adresse die drei Geschäftsführer in Kopie mit angemailt und meinen Frust mal raus gelassen.
Wie durch ein Wunder erhielt ich dann gestern (Montag) Vormittag einen Anruf des Bereichsleiters. Offenbar hatte er meine Email direkt vom Vorstand weitergeleitet bekommen. Dafür, dass darin stand, dass er persönlich mir eine Rückmeldung zugesichert, aber nicht gegeben hat, war er echt freundlich!
Ergebnis des Gesprächs: Der Wareneingang unserer Möbel wird bereits Ende dieser / Anfang nächster Woche sein, sodass eine Lieferung an uns noch diesen Monat erfolgen kann.

Wir fragen uns jetzt nur eins: Warum muss man eigentlich immer erst mit dem Hammer durch den Porzellanladen laufen, damit man wahrgenommen wird?! Was ist so schwierig daran Service demjenigen zukommen zu lassen, der aufgrund eigener Fehler den Schaden hat?!
Wir werden es nie verstehen, es wird sich vermutlich aber auch nie ändern! Hoffen wir, dass jetzt alles klappt!

Heute scheint übrigens eingemessen worden zu sein. In beiden Stichstraßen sind blau markierte "Messpunkte", versetzt von den Grenzpunkten, neu in den Straßengrund eingebracht worden. Wenn in den kommenden Tagen eine Rechnung in der Post ist, wissen wir es genau :)
Der Grenzstein befindet sich direkt vor der hellen Spitze im Hintergrund, in blau der neue Messpunkt

Freitag, 6. März 2015

Vorfreude ist ein Arschloch!

Erst vor zwei Tagen habe ich geschrieben, wie sehr wir uns darauf freuen, endlich unsere Ankleide zu bekommen.
Wir haben alle Sachen aus dem Raum geräumt, haben ihn passend gestrichen und ich habe einen Tag Urlaub für Lieferung und Aufbau genommen.

Sieht man mal davon ab, dass ein halber Tag angesetzt war für Aufbau und Lieferung, und die von Zurbrüggen am Vortag versandte sms beinhaltete, dass die Ankunft bei uns für 7.45 bis 13.00 Uhr angesetzt war, ist das mit anschließendem Aufbau bei mir ein ganzer, kein halber Tag.
Aber soweit sollte es nicht kommen.
Der LKW hielt gegen 11.30 Uhr hier vor dem Haus, der Vormittag war damit schon mal umsonst frei genommen.

Der Gang mit einem der Monteure in das Zimmer meiner bevorstehenden Glückseligkeit führte zur ersten Ernüchterung: Um die Traversen an die Schräge anpassen zu können, bedarf es einer Kreissäge. Auf den normalen Liefer-LKW´s gibt es allerdings nur eine Stichsäge und einen Akkuschrauber, darüber hinaus gehendes Werkzeug haben nur Küchenteams. Ein Aufbau der Regalteile war damit quasi nicht möglich.

Der richtige Schlag in die Magengrube kam aber erst: Auf meinen Einwand, dass der Schwebetürenschrank und die Kommode aber schon aufgebaut werden könnten, schaute man mich mit großen, fragenden Augen an. Weder das Eine, noch das Andere war bei der Lieferung dabei!
Das Ergebnis des Tages also: Blanke Ernüchterung, ein paar abgeladene Pakete die jetzt hier rum liegen und Monteure, die unverrichteter Dinge nach keiner ganzen Stunde wieder abreisten.

Bei einer Hotline dann zu erfahren, was genau das Problem war, und wie es jetzt weiter geht: nahezu unmöglich!
Zugesicherte Rückrufe: Fehlanzeige!
Also telefoniert man selber hinterher. Auskunft am heutigen Mittag (nach wieder mal nicht erfolgtem Rückruf am Vormittag): Können wir frühestens in einer Woche was zu sagen! HALLOO????????

Mehrere bitterböse Emails später dann endlich eine schriftliche und brauchbare Auskunft, auch wenn der Inhalt uns den Rest gibt.
Schrank und Kommode sind beim Hersteller gar nicht bestellt worden, also noch nicht einmal produziert. Wir rechnen jetzt mit dem Schlimmsten: Noch einmal 6 Wochen Lieferzeit. Hurra! :(

Immerhin habe ich die Beleuchtung an der Kommode als kleines Trostpflaster rausschlagen können, allerdings ist das ein recht schwacher Trost. Das Leben aus inzwischen zusammen brechenden Textilkleiderschränken und von Kleiderstangen auf Rollen ist sehr beengt. Ein Großteil der Klamotten konnte mangels Ablageflächen bisher nicht ausgepackt werden; so bleibt es dann gezwungener Weise vorerst weiterhin.

Positive Nachrichten kamen heute allerdings auch noch: Unsere Austauschfenster sind da und sollen kurzfristig eingebaut werden. In dem Abwasch wird dann, wie bereits ausführlich erläutert, auch die Tür gemacht.
Zudem wird jetzt auch der Spitzboden angegangen, hier können wir am Montag einen Termin ausmachen. Wir beabsichtigen, beides zeitgleich machen zu lassen, sodass wir mit einem Tag Urlaub auskommen.

Darüber hinaus habe ich die Firma Fernmelde Baumann aus Dorsten noch einmal schriftlich gebeten, dass für die Nachbarbaustelle bzw. deren Stromversorgung in die Straße gegrabene Loch wieder zu schließen. Dies wurde uns vor Wochen bereits "kurzfristig, noch in der Woche" telefonisch zugesichert - gemacht wurde bislang leider nichts. Wir kommen mit den Autos zwar noch dran vorbei, aber nur indem wir bei einem anderen Nachbarn über die Grundstücksecke fahren. Sowas muss nun wirklich nicht sein, sonst konnten die Löcher auch immer mit Schotter geschlossen werden. Wir vermuten reine Bequemlichkeit der Firma, da bei der Verlegung des richtigen Stromanschlusses das Loch wieder geöffnet werden muss.
Hoffen wir, hier passiert nun endlich etwas.

Mittwoch, 4. März 2015

Es gibt immer was zu tun!

Nach etwas längerer Ruhepause von uns (die Grippewelle hat leider nicht vor unserer Tür gewendet), mal wieder ein paar Neuigkeiten!

Das Wichtigste vorab: Nach weiteren inzwischen tatsächlich Drohungen haben wir endlich unsere gelbe Tonne bekommen!
Eine stolze Anreise hatte das gute Stück inzwischen: Angefordert am 04.12., angekommen am 26.02.!
Begründung der Firma Schönmackers: Wir haben ihr Haus nicht gefunden! Die der Nachbarn schon, aber vielleicht haben wir keine Hausnummer (haben wir natürlich), oder wir liegen total ab vom Schuss (^^), unser Haus ist versteckt hinter Bäumen (sicher sicher) oder unsere Straße gibt es gar nicht!

Ich bin schlussendlich auf Nummer Sicher gegangen, und habe von Hand einen großräumigen Lageplan gemalt, diesen gescannt und nach Herne gemailt. Wenn es keine Ausreden mehr gibt, gibts auch eine Tonne. Geht doch!

Kleinfamilie endlich komplett!
Wirklich voran geht es aber auch mit den noch offenen Restarbeiten!
Den Start machte der Sanitärinstallateur: Die fehlende Rosette wurde angebracht und auch die beiden Toilettenspülungen wurden eingestellt, sodass die Spartasten nun auch ihrem Zweck gerecht werden!

Darüber hinaus wurde an der Heizung ein wenig "geschoben", da diese erheblich zu laut ist. Die Ruhe hat leider nicht lange gehalten, sodass hier noch einmal jemand vorbei kommen muss. Durch das Vibrieren bzw. die Geräusche in wirklich jedem Raum des Hauses bekomme ich leider wirklich Kopfschmerzen. Aber da wir schon gesehen haben, dass die Behebung nicht unbedingt als Hexenwerk bezeichnet werden kann, wird das sicherlich kein großes Problem darstellen! Nur können wir dies nicht selber machen, da die Heizung über eine so hohe Spannung verfügt, dass wir dort besser keine Finger rein stecken ;)

Einen weiteren Besuch hatten wir vom Fensterbauer und dem Fensterhersteller.
Ergebnis: Die vier am umfangreichsten beschädigten Scheiben werden ausgetauscht. Bei den übrigen Scheiben mit Kratzern haben wir klein beigegeben und uns darauf geeinigt, dass die vier zugestandenen Scheiben ausreichend sind. Ich denke mit dieser Vereinbarung können beide Seiten gut leben, zumal sich an den verbleibenden Scheiben die Kratzer meist nicht direkt im Blickfeld befinden und auch nicht so erheblich sind, dass sie massiv auffallen.

Nicht ganz so einfach, aber behebbar, ist die Nummer mit unserer Haustür.
Diese sitzt zwar inzwischen wirklich fest im Rahmen und schlackert nicht mehr, allerdings ist diese nicht komplett dicht. Hier muss nun (in einem Zug mit dem Einbau der neuen Scheiben) der rechte Rahmen oben aus dem Putz gelöst und leicht nach außen versetzt werden.
Sofern dies nicht zum gewünschten Erfolg führt, müsste man unten die Fliesen und den Estrich entfernen und dann dort den Rahmen etwas nach innen versetzen. Wir hoffen natürlich, dass die erste Variante zielführend ist, da dies für uns weniger Zeitaufwand und Dreck bedeutet.

Auch was unseren Spitzboden angeht, geht es nun weiter.
Heute war der Seniorchef unserer Baufirma noch einmal da, um mit uns das Problem durchzusprechen. Bis Ende der Woche bekommen wir eine Rückmeldung, inwiefern eine Behebung des Problems der Querlüftung in der Kehlbalkenlage von dort angegangen wird. Wir hatten meines Erachtens ein wirklich gutes Gespräch, und unsere Sorge wird von dort ernst genommen.
Wir sind guter Dinge!

Am vergangenen Wochenende waren auch wir wieder richtig aktiv! Das ist deshalb erwähnenswert, weil wir durch die Grippe zuletzt wirklich zu nichts mehr gekommen sind.
Nun kamen wir aber auch nicht drum herum etwas zu tun, da bereits morgen (endlich!!!!!!!) unsere Ankleide geliefert wird.

Da die bestellten Möbel komplett in weiß sind, mussten die Wände der Ankleide gestrichen werden, denn weiß vor weiß wird der Ankleide nun wirklich nicht gerecht.
Während ich also oben die Ankleide in einem mittleren grau gestrichen habe, hat Rafael Harry Potters Zimmer (unter der Treppe) in weiß gestrichen, da dieses bislang auf der Strecke geblieben ist.

Ankleide
Ankleide
Die Farbe ist wirklich klasse, mit nur einem Anstrich haben wir ein wirklich sensationelles Ergebnis erhalten.
Und weil uns die gestrichene Ankleide so gut gefallen hat, haben wir am Sonntag direkt nachgelegt und das Schlafzimmer auch noch gestrichen. Für ein Zimmer reicht die Farbe noch, wenn es uns also noch einmal überkommen sollte.... ;)

Inzwischen hängt auch der Boxsack in der Garage. Männerspielzeug halt... :D

Die Tage hatten wir zudem Post von der KfW bzgl. unseres Kredites. Hier muss nun noch einmal durch die mit dem Energieausweis und der damit einhergehenden Planung betraute Firma bestätigt werden, dass wir auch wirklich gemäß der Vorgaben gebaut haben. Formalien, um die man nicht herum kommt.

Einfacher war in diesem Zusammenhang tatsächlich die Riesterübernahme in die Steuererklärung. Da wir hier erst nach vielen Jahren mit der Tilgung beginnen, sind lediglich die Einzahlungen und die Zulagennummer in der Anlage für Altersvorsorge anzugeben, was schnell recherchiert ist. Einen Tag nach Absendung der Steuererklärung kam zudem eine entsprechende Bescheinigung der Bank, welche genau diesen Betrag auswies.
Wir haben weiterhin versucht, die Handwerkerleistungen (reine Dienst- bzw. Montageleistungen) abzusetzen. Schauen wir mal, ob wir tatsächlich etwas wieder bekommen, oder ob uns die Punkte gestrichen werden...

Noch nicht abgeschlossen ist unser Streit mit der Stadt Waltrop, wo wir nun in die zweite Runde gehen. Die Antwort auf unser Schreiben war dermaßen weltfremd, dass es schon fast eine Beleidigung ist. Neuerdings gelten Passagen in privatrechtlichen Kaufverträgen angeblich tatsächlich als rein vorsorgliche Festlegungen und Bebauungspläne die in jedem Baugebiet anders aussehen sind natürlich ohne Hinweis hierauf automatisch Bestandteil des Kaufvertrages. Vielleicht kann man das anderen so verkaufen, uns aber nicht.
Wir werden also, sofern die Stadt Waltrop an ihrer Haltung festhält, gerichtlich die Erfüllung der vertraglichen Pflichten seitens der Stadt geltend machen. Das teilen wir der Stadt nun (letztmalig) schriftlich mit und warten dann den Ausbau der Straße ab. Sollte dann keine Laterne sichtbar sein, geht der Vorgang an den Anwalt.
Ich fürchte die Stadt käme erheblich günstiger davon, wenn sie einfach diese eine Laterne setzen würde, aber wer nicht hören will muss eben fühlen ;)

Mittwoch, 11. Februar 2015

Nachbesserungen und Mülltonnen...

Wer glaubt, Mülltonnen bestellt man pünktlich zum Einzug, der hat teilweise Recht!
...teilweise bedeutet leider nicht vollkommen!

Wir wohnen seit inzwischen zwei Monaten in unserem Haus: Eine Tonne für den "Gelben Sack-Müll" haben wir noch immer nicht erhalten!
Während wir die Tonnen für Restmüll, Biomüll und Papier, welche über den städtischen Entsorgungsbetrieb gestellt und auch geleert werden, innerhalb weniger Tage erhielten, gilt das leider nicht für die gelbe Tonne.

Der Müll mit dem grünen Punkt wird in Waltrop von der Firma Schönmackers aus Herne abgeholt, die zugehörigen Tonnen müssen von dort kostenfrei zur Verfügung gestellt werden.
Nachdem wir Anfang Dezember direkt eine Tonne dort anforderten, hieß es von dort: 6 Wochen. Vielleicht müssen sie dort erst eine neue Tonne für uns gießen, wer weiß; wir haben uns damit abgefunden!
Nach verstrichenen 7 Wochen habe ich nachgehakt, warum den wohl bislang keine Tonne bei uns angekommen ist?!
Antwort: Innerhalb der nächsten 14 Tage haben wir unsere Tonne.

Nach erneuten zweieinhalb Wochen - eine Tonne ist noch immer nirgends sichtbar - habe ich nun zum inzwischen dritten Mal bei Schönmackers darum gebeten, uns doch endlich eine Tonne bereit zu stellen.
Antwort: Innerhalb der nächsten zwei Wochen, diesmal wirklich!
Warten wir es mal ab...
Merke: Am Besten schon zwei Monate vor Einzug eine gelbe Tonne ordern, will man sie zeitnah nach dem Einzug auch tatsächlich haben!

Was unsere Laternenproblematik angeht haben wir inzwischen eine Antwort seitens der Stadt Waltrop erhalten. Man versucht sich in Ausflüchten, wonach natürlich der Bebauungsplan über dem Kaufvertrag steht, und in diesem seien keine Laternen eingezeichnet.
Sehen wir anders! Laternen gehören nicht zwingend in Bebauungspläne, vielmehr nutzt u.a. ausgerechnet die Stadt Waltrop sogenannte Straßenausbaupläne für derartige Details. Einen solchen gibt es für unseren Bereich (bislang) aber nicht.

Wir warten jetzt noch auf ein paar Unterlagen aus einem anderen Baugebiet (als Argumentationsstütze), versuchen es noch einmal nett und schreiben erneut an die Stadt Waltrop. Sollte auch das zu keinem zufriedenstellenden Ergebnis führen, wird sich der Anwalt damit auseinander setzen, sobald der Straßenausbau startet und hierbei keine Laterne(n) gesetzt wird/werden.

Bei unseren Nachbesserungen ist der Zwischenstand etwas durchwachsen.
Bzgl. unserer Spitzbodenproblematik warten wir auf eine Rückmeldung der Baufirma. Diese hatte vor inzwischen zwei Wochen einen eigenen Sachverständigen hierzu befragt, uns aber trotz Nachfrage das Ergebnis bislang nicht mitgeteilt. 
Hier läuft es scheinbar nun darauf hinaus, dass wir förmlich werden müssen. Das ist schade, wir würden das Problem gerne praktisch im Rahmen einer Behebung der Ursache aus der Welt wissen, und nicht durch Briefe per Einschreiben und einem gefühlten Gegeneinander, wo es doch eigentlich ein Miteinander war...

Heute hatten wir erfreulicher Weise das Original unseres Energieausweises in der Post! Wieder ein Punkt den wir von der Liste streichen können.

Die Pläne der Heizkreisläufe liegen uns noch nicht vor, allerdings steht ein Termin mit dem Installateur auch noch aus. Dieser soll bis zum 21.02. stattgefunden haben, sodass die Pläne dann sicher problemlos mitgebracht werden können.

Der Versiegeler war gestern da und hat nachgebessert, was nachzubessern war.

Was noch erledigt werden muss und momentan für uns etwas nervig ist, ist die Problematik mit der Haustür.
Gestern war diesbezüglich ein Techniker des Herstellers bei uns um zu prüfen, ob ein Verzug der Tür Ursache sein könnte. Nach gründlicher Prüfung kam er zu dem Ergebnis, dass das Problem wohl bei der Aufstellung der Seitenteile zu suchen ist. Üblicherweise bringt man wohl ein Seitenteil ins Lot und hängt an dieses die Tür ein. Erst hiernach wird das andere Seitenteil eingesetzt, welches dann an die Tür angepasst wird. In unserem Fall wurden wohl beide Seitenteile aufgestellt, und erst dann die Tür, ohne konkrete Abstimmung aufeinander, eingehängt.

Im Ergebnis bedeutet das jetzt, soweit ich den Techniker verstanden habe, dass das betreffende Seitenteil unten zur Tür hin 4 bis 5 mm ins Haus reingerückt werden muss. Das muss nun allerdings die Fensterbauerfirma machen, da diese die Tür eingebaut hat und weiß, wie die Seitenteile auf der Bodenplatte verankert sind.
Hoffentlich gehen dabei nicht die Fliesen zu Bruch, denn das würde zwar zu keinen Kosten für uns führen, aber viel Ärger, Dreck und zeitliche Erfordernisse nach sich ziehen.

Beim Fensterbauer ist zudem noch der Punkt mit den Kratzern im Glas offen. Diese wurden seinerseits vermessen und an den Hersteller gemeldet, eine Rückmeldung haben wir jedoch bis heute nicht erhalten.
Da ich insbesondere im Bezug auf die Tür gerne wüsste, wann es weiter geht, werde ich morgen ohnehin mal beim Fensterbauer anrufen, sodass ich dann direkt wegen der Fenster nachfragen kann.

Bei unseren eigenen Punkten sind wir auch nicht untätig (gewesen).
Damit die Ankleide gestrichen werden kann, werden wir in den kommenden Tagen die ganzen Sachen die sich aktuell darin befinden ins Gästezimmer rüber schaffen.

Rafael war dagegen am vergangenen Wochenende schon aktiv und hat Homematic bei den Rolläden im EG verbaut, sodass wir diese nun automatisiert runter fahren können. Hierzu werde ich allerdings nichts weiter schreiben, da er das selber tun wird. Ich  würde vermutlich nur Unfug schreiben, da der technische Bereich bekanntlich ganz und gar nicht mein Ding ist ;)